Kleinere Kläranlagen sind häufig als einstraßige Belebungsanlagen ausgeführt. Bei notwendigen Umbauarbeiten kommt daher dem Außerbetriebnahmekonzept eine besondere Bedeutung zu. Auch die Kläranlage Dahlem mit einer Ausbaugröße von 4.700 Einwohnerwerten stellte hierbei besondere Anforderungen.
Außerbetriebnahmekonzept
Gemeinsam mit dem Betreiber und der zuständigen Behörde wurde auf Grundlage der Betriebsdaten ein Zeitraum definiert, in dem die Anlage außer Betrieb genommen werden konnte, ohne eine aufwändige mobile Behelfsbiologie einsetzen zu müssen. Entscheidende Faktoren waren dabei der mittlere Trockenwetterzufluss sowie vorhandene Puffervolumina vorgelagerter Bauwerke.
Da das Belebungsbecken über viele Jahre nicht vollständig entleert worden war, erfolgte zunächst eine vorgezogene Leerung. Dabei konnten Ablagerungen und Verzopfungen entfernt sowie gleichzeitig der bauliche Zustand des Beckens überprüft werden.
Planmäßiger Bauablauf in 3 Tagen
Durch die frühzeitige und detaillierte Planung aller Arbeitsschritte konnte die gesamte Außerbetriebnahme inklusive Beckenentleerung auf weniger als drei Tage reduziert werden. Der Bauablauf verlief planmäßig und reibungslos.





Quelle: Bilder / Text von Sven Dichter
