Seit Februar 2026 ist BITControl FlowChief Silver Certified Partner.
Service ist das A und O. Service hat für uns oberste Priorität. Seit über 25 Jahren betreuen wir Prozessleitsysteme und beraten unsere Kunden verfahrenstechnisch sowie elektrotechnisch. BITControl betrachtet das Werkzeug Prozessleitsystem immer ganzheitlich – insbesondere aus der Sicht der Verfahrenstechnik. Das System soll dem Bediener entscheidende Informationen zu Betrieb, Energieeffizienz, Berichtswesen und Prozesstransparenz liefern.
Wir sehen zunehmend, dass Betreiber von Abwasseranlagen, Wasserversorgung und Biogasanlagen qualifizierte Dienstleister für ihre Prozessleitsysteme suchen. Auf diese Bedürfnisse und das Marktumfeld haben wir reagiert. Neben dem Service für unser Prozessleitsystem AQUA PROVI und Schraml Systempartner sind wir jetzt auch FlowChief Systempartner.
Leitsystem AQUA PROVI auf der Kläranlage Ruwertal installiert
Auf der Kläranlage Ruwertal haben wir ein neues Prozessleitsystem (AQUA PROVI von BITControl) eingerichtet. Die Leitsystemprodukte verschiedener Hersteller bieten fast alle die Funktionen, die ich für eine gute Bedienung und hohe Prozesstransparenz brauche.
Entscheidend ist, wie sorgfältig und mit wieviel Sachversand das System eingerichtet wird. Wichtig ist auch, dass das System offen ist, so dass neue Werkzeuge und Produkte Dritter problemlos angebunden werden können.
BITControl verbindet Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und EDV. Wichtig ist uns, dass alle Informationen zur Verfügung gestellt, aufbereitet und visualisiert werden, die für einen effizienten Betrieb erforderlich sind. Das gilt für Energie, Ressourcen und Reinigungsleistung.
Die Prozessbilder sind so zusammengestellt, dass verfahrenstechnische Zusammenhänge sichtbar werden. Mit gekoppelten Werkzeugen, wie PROVI ENERGY werden die Daten aufbereitet.
In Ruwer zeigt sich, dass die Anlage sehr gut betrieben wird. Verbleibende Optimierungspotenziale können nun gut mit der Energieanalyse nach DWA-A 216 über PROVI ENERGY identifiziert werden.
Quelle: Norbert Meyer, Bilder aus AQUA PROVI und PROVI ENERGY
AQUA DESIGNER - Bemessung von Kläranlagen
Bemessungssoftware - fast 30 Jahre programmierte Erfahrung
Vor 29 Jahren haben wir uns mit AQUA DESIGNER, der Software zur Planung von Kläranlagen selbständig gemacht. Und dieses Werkzeug ist auch heute noch erhältlich. In fast 30 Jahren hat sich das kleine Funktionspaket zur Berechnung der biologischen Stufe von Kläranlagen nach ATV-A 131 zu einem leistungsstarken Werkzeug entwickelt. Wir haben kontinuierlich Anregungen unserer Kunden aufgenommen und den Funktionsumfang ständig erweitert, wodurch ein besonders benutzerfreundliches und zuverlässiges Produkt entstanden ist. Dass wir selbst AQUA DESIGNER intensiv in unseren Planungsprojekten einsetzen, war sicherlich ebenfalls von Vorteil.
Zentrale Bedienoberfläche
Die zentrale Benutzeroberfläche hat sich von Anfang an als Glücksgriff erwiesen und hat sich über die Jahre bewährt. Auch die integrierten Datenbanken sind bis heute ein großes Alleinstellungsmerkmal.
Bemessung nach ATV-Richtlinien
Sie können nun kontinuierlich durchflossene Kläranlagen nach A 226 und 131, SBR nach M210 und MBR nach M 227 berechnen. Zusätzliche Arbeitsblätter wie M 229-1, A 202, M368 und viele mehr wurden integriert. Auch der Schlammweg kann berechnet werden
Auf youtube finden Sie Erklärfilme https://www.youtube.com/watch?v=DuxG72vuwos.
Datenqualität mit KI
Datenqualität als Grundlage jeder Digitalisierungsanwendung
In der Verbandsgemeinde Schweich, auf der Kläranlage Riol haben wir im Dezember 2024 das KI-Projekt Datenvalidierung mit Methoden der künstlichen Intelligenz "ValideDB" begonnen. Zusammen mit der Mocons GmbH, Herrn Prof. Oelmann und Björn Sonnenschein erfassen wir die Prozessdaten der Kläranlage Riol, überprüfen sie mit Hilfe von Werkzeugen und Methoden der künstlichen Intelligenz auf Funktion und Plausibilität und legen sie in einem separaten Datenraum für die validierten Daten ab. Damit ist sicher gestellt, dass Fehlfunktionen von Messungen, Messwertabweichungen, Fehler oder sonstige Ungereimtheiten schnell erkannt und gemeldet werden. Fehlende oder falsche Werte können mithilfe der KI ersetzt oder ergänzt werden. Diese validierten Daten sind die Basis für alle Schritte zur Digitalisierung auf der Kläranlage.
Zusammenarbeit von Forschung, Verbandsgemeinde und Software-Entwicklung
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Mocons und dem Team der Verbandsgemeinde Schweich, Harald Guggenmos, Roland Blesius und Stefan Kratz. Wir werden die Funktionen zur Visualisierung und Alarmierung in PROVI ENERGY integrieren. Damit wird auch in diesem Werkzeug sicher gestellt, dass Verbindungsausfälle oder ausgefallene Aufzeichnungen sofort erkannt werden. Hier ist federführend der Chefentwickler von BITControl Ashraf Abou Assaf.
AQUA DESIGNER Webinare
AQUA DESIGNER ist die praxisorientierte Auslegungssoftware für Belebtschlammanlagen. AQUA DESIGNER ist programmierte Erfahrung: Denn hier stecken über 25 Jahre Planungserfahrung von BITControl und natürlich das Feedback unserer vielen hundert Kunden aus aller Welt drin.
Dipl.-Ing. Norbert Meyer, Geschäftsführer von BITControl und Experte für die Abwasserreinigung, führt Sie durch die Funktionen und Möglichkeiten von AQUA DESIGNER.
Nehmen Sie an einem unserer kostenlosen Webinare in englischer Sprache teil am:
Mittwoch, 27. November 2024 von 10:00 bis 11:00 MEZ oder
Donnerstag, 10. Dezember 2024 von 14:00 bis 15:00 Uhr MEZ
Manche Werkzeuge haben über Jahrzehnte und Jahrhunderte ihre Form nicht verändert, wie z.B. der Hammer, die Zange oder der Schraubenzieher.
So haben wir auch in AQUA DESIGNER die zentrale Bedienoberfläche kaum verändert, weil sie sich als sehr bedienerfreundlich herausgestellt hat. Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön an Peter und Charlie, die dieses Konzept vor 25 Jahren entwickelt haben.
Sie werden Schritt für Schritt durch die Berechnung geführt und können die verschiedenen Belebungsverfahren, kontinuierlich, SBR und Membranverfahren parallel bearbeiten.
Fortbildung auf Entwickler-Konferenz
In den Tagen vom 16.09. - 19.09.2024 konnte die komplette Entwicklungsabteilung ihr Wissen im Bereich der Programmierung auf der BASTA in Mainz auffrischen und erweitern. Die BASTA ist eine Entwickler-Konferenz, in der führende Köpfe innerhalb des .NET Umfeldes ihr Wissen an andere weitergeben.
Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf dem Thema Künstliche Intelligenz. In einem Workshop wurde der Umgang mit dieser Technologie gezeigt. Dort wurde den Teilnehmer auch ganz klar mitgeteilt, dass die KI auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. Dies wird keine Technologie sein, die morgen wieder verschwindet. Daher sei es sehr wichtig sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Auch BITControl beschäftigt sich zur Zeit in diversen Projekten mit der Integration von KI. Durch das Erlernte können auch diese Projekte schneller voran getrieben werden.
Abseits der KI wurden auch die Prinzipien der Software-Entwicklung in einem Kurs noch einmal verinnerlicht und die kommenden Neuerungen der Programmiersprache C# betrachtet.
AQUA DESIGNER 9.2 mit neuen Engineering-Funktionen
Das Planungswerkzeug AQUA DESIGNER wurde um wichtige Engineering Funktionen ergänzt. Die Maschinen- und Ausrüstungsdatenbanken sind überarbeitet und erweitert worden. Außerdem stehen nun auch Datenbanken für Streifenbelüfter, Tellerbelüfter und Schlauchbelüfter für die Auswahl und Dimensionierung der Belüftungstechnik bereit. Ein wichtiger Nebeneffekt: Die Bedienung ist einfacher und übersichtlicher gestaltet.
Gründung Eifelkreis digital
BITControl ist Gründungsmitglied beim Verein „Eifelkreis digital“ zur Förderung der Künstlichen Intelligenz im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Unternehmen des Eifelkreises Bitburg-Prüm und die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm haben am 11.10.2023 den Verein Eifelkreis digital gegründet. In enger Kooperation mit dem DFKI „Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ setzt sich der Verein das Ziel, innovative Technologien mit dem Schwerpunkt der Künstlichen Intelligenz zum Wohle des Eifelkreises, der hier ansässigen Unternehmen und der Bevölkerung zu erforschen und zu entwickeln.
Zu den Gründungsunternehmen zählen namhafte Unternehmen des Kreises, wie die Bitburger Brauerei, Tesla, Zahnen-Technik und natürlich und nicht zuletzt auch BITControl.
Wir haben bereits in der VG Sprendlingen-Gensingen erste Erfahrungen in einem KI-Projekt in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Oelmann von der Hochschule Ruhr West sammeln können und sind zur Zeit dabei, weitere Projekte zu generieren. Die KI-Werkzeuge sollen uns insbesondere in unseren Energieeffizienzprojekten und in der Erweiterung von PROVI ENERGY unterstützen.
Eifeler Abwassertag 2023 - Eine gelungene Veranstaltung
Mehr als 110 Akteure der Abwasserbranche referierten und diskutierten über die Energiewende auf Kläranlagen.
Am 14.09.2023 trafen sich auf Einladung der BITControl GmbH aus Nattenheim mehr als 110 Akteure aus der Abwasserbranche, aus Verbandsgemeindewerken, Abwasserverbänden, Ingenieurbüros und Behörden zu einem fachlichen Austausch zur Energiewende in der Abwasserreinigung. Die Tagung fand im Robert-Schumann-Haus mit herrlicher Aussicht über die Stadt Trier statt.
Kläranlagen gelten gemeinhin als die größten Energieverbraucher der Kommunen. Daher sind Maßnahmen zur Energieeinsparung, Aufbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten und letztendlich der Minimierung des Strombezuges in diesem Sektor von besonderer Bedeutung. In einem Impulsvortrag zeigte Professor Mark Oelmann von der Hochschule Ruhr West die Voraussetzungen und Potenziale für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf Kläranlagen. Er betonte, wie wichtig es ist, bei diesen Maßnahmen das Betriebspersonal mitzunehmen und dessen Sachverstand zu nutzen. In verschiedenen Vorträgen wurden die Einsparpotenziale auf Kläranlagen aufgezeigt. Ein Vergleich des durchschnittlichen Energieverbrauches auf Kläranlagen und bereits erreichter Einsparungen z.B. auf den Kläranlagen von Trier, Zweibrücken und Pirmasens zeigt hier ein Potenzial von fast 40 %. Auf Kläranlagen kann Strom und Wärme zuallererst durch die Nutzung des selbst produzierten Klärgases aus der Schlammbehandlung genutzt werden. Hierdurch lassen sich schon etwa 70 % des Strombedarfes und der gesamte Wärmebedarf einer größeren Kläranlage decken. Der restliche Strombedarf wird dann durch Photovoltaikanlagen gedeckt. Durch diese Kombination ist die Kläranlage der Stadt Trier bereits seit einigen Jahren energieneutral. Hierbei spielt auch der Einsatz künstlicher Intelligenz eine bedeutende Rolle.
Kläranlagen sind über die Deckung des Eigenbedarfes hinaus jedoch auch in der Lage, mehr Strom zu produzieren, als sie verbrauchen, da mitunter große Dachflächen und auch Freiflächen auf dem Kläranlagengelände zur Verfügung stehen. Die Nutzung und Vermarktung dieses Überschussstromes nahm auf der Tagung großen Raum ein und wurde intensiv diskutiert. So kann der überschüssige Strom in einem Bilanzkreis innerhalb einer Kommune von anderen Liegenschaften verbraucht werden. Die Kommune produziert dann zu einem großen Teil ihren eigenen Strom und kann so seine Stromkosten deutlich reduzieren. Verschiedene Verbandsgemeinden arbeiten daran, einen Bilanzkreis einzurichten. Leider legt auch hier noch die Bürokratie einige Steine in den Weg, wie Harald Guggenmos von der VG Schweich sehr anschaulich und unterhaltsam darstellte. Die Verbandsgemeinden Konz, Schweich und Ulmen sind hier trotzdem schon weit vorangeschritten. Letztendlich überwog auch hier die Zuversicht, dass der Bilanzkreis für die Kommunen ein sehr interessanter Modell ist, regenerative Energiekapazitäten innerhalb der Kommune massiv auszubauen und so den eigenen Strombedarf sehr weitgehend selbst zu decken.
BITControl hatte zu der Tagung eingeladen, um an Praxisbeispielen zu zeigen, dass Energieneutralität auf Kläranlagen machbar ist. Die vorgestellten Beispiele aus der Region zeigen auch, dass die Anlagenbetreiber in der Eifel und den angrenzenden Regionen in der Digitalisierung, im fachlichen Austausch und auf dem Pfad zur Energieneutralität sehr aktiv und auch schon sehr weit gekommen sind. Schließlich zeigen die Akteure, die einen Bilanzkreis bilden wollen, wie die Energiewende für die Kommunen wirtschaftlich interessant und gewinnbringend umgesetzt werden kann.
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