Verfahrensumstellung der Kläranlage Lissendorf zur Verbesserung der hydraulischen Situation und sicheren Einhaltung der Ablaufwerte
Die Kläranlage arbeitet hydraulisch an der Leistungsgrenze. Es wurde vorgeschlagen ein neues Nachklärbecken zu errichten. Die Ablaufwerte sind in der Regel niedrig, lassen sich aber nicht sicher einhalten.
Zusammen mit der Firma Intech aus Würzburg wurde ein Konzept zur hydraulischen Entlastung und zur Erhöhung der Betriebsstabilität der Biologie erarbeitet.
BITControl erhielt den Auftrag zur Ausrüstung der Kläranlage mit einem neuen Prozessleitsystem, der leistungsfähigen Fuzzy-Regelung AquaLogic und zur Verfahrensumstellung von vorgeschalteter auf intermittierende Denitrifikation.
Die Kläranlage wurde verfahrenstechnisch aufbereitet. Auf der Grundlage eines von uns erstellten Pflichtenheftes wurde die Kläranlage mit neuen SPS-Stationen ausgerüstet und programmiert.
Die vorgelagerten Staukanäle werden in das Prozessleitsystem eingebunden und können bewirtschaftet werden. In das Nachklärbecken wurde eine Schlammspiegelmessung eingebaut, um Schlammabtrieb sicher vermeiden zu können.
Seit Sommer 2004 sind das Prozessleitsystem und die Fuzzy-Regelung bei geänderter Verfahrensführung in Betrieb.
Projektergebnisse
- Auf den Neubau eines Nachklärbeckens konnte verzichtet werden.
- Die Ablaufwerte liegen stabil weit unter den deklarierten Ablaufgrenzwerten.
Projektpartner
Passavant-Intech, Würzburg:
Fuzzy-Regelung, Messtechnik
Zahnen-Technik, Arzfeld:
Elektrotechnik, SPS-Programmierung
|